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Tipps für die Lagerung von Pedelec-Akkus

Der Fahrradhersteller Raleigh gibt auf seiner Homepage für alle Pedelec-Besitzer nützliche Tipps zum Lagern der Fahrrad-Akkus. Das Unternehmen selbst hatte erst im März 2011 sein neues Impulse-Antriebssystem vorgestellt. Es kombiniert einen Mittelmotor mit Rücktrittbremse.

Der wichtigste Tipp von Raleigh bezüglich Stromspeicher ist schon mal der, dass man den Akku aus dem Pedelec nehmen und trocken lagern soll. Außerdem sei eine direkte Sonneneinstrahlung und die Nähe zu metallischen Gegenständen zu vermeiden. Am Fahrrad selbst sollte darauf geachtet werden, dass weder Schmutz noch Feuchtigkeit in die Stecker der Akkuhalterung gelangt.

Die ideale Lagertemperatur gibt Raleigh mit konstanten plus 10 Grad an. Die Hersteller-Empfehlung von BionX für die Lagertemperatur lautet zwischen 10 und 25 Grad. Wobei Temperaturschwankungen vermieden werden sollen.

Lagerdauer

Raleight schlägt für Akkus eines Panasonic- oder Impulsesystems eine maximale Lagerzeit von sechs Monaten vor. Spätestens nach diesem Zeitraum sollte der Akku nachgeladen werden, um eine Tiefenentladung, die der Batterie schaden kann, zu verhindern. Für BionX-Akkus empfiehlt das Unternehmen eine Lagerzeit ohne Nachladen von drei Monaten. Praktisch bei diesem System ist, dass der Akku mit einem Piepton darauf hinweist, wenn Tiefenentladung droht.

Ladezustand zur Lagerung

Bei Lithium-Ionen-Akkus kann man davon ausgehen, dass der optimale Ladezustand zwischen 50  und 80 Prozent liegt. Für die Panasonic- und Impulse-Akkus empfiehlt Raleigh einen Ladezustand von 75 Prozent. Der BionX-Akku sollte ganz geladen sein.

In Betriebnahme

Der Akku schaltet sich nach einer längeren Lagerung in den Schlafmodus, damit entlädt sich die Batterie so wenig wie möglich, und sollte deshalb wieder “aufgeweckt” werden. Dies passiert, wenn man den Akkumulator für eine Minute an das Ladegerät anschließt. Es empfiehlt sich aber grundsätzlich den Akku nach einer längeren Nutzungspause vollständig zu laden.

Zum Laden des Stromspeichers geben die Hersteller einen Temperaturbereich von plus 10 bis 30 Grad an. BionX empfiehlt 20 Grad. Bei Temperaturen über 30 Grad lässt sich ein Lithium-Ionen-Akku nicht laden. Ein Augenmerk sollte auch auf den Ort gerichtet werden, wo der Akku geladen wird. Am besten ist es, wenn der Akku frei steht und nicht in unmittelbarer Nähe von leicht entflammbaren Gegenständen oder anderen Hitzequellen ist. War der Akkumulator vor dem Laden in einem Raum mit niedriger Temperatur, sollte im Zeit gegeben werden, um sich der Zimmertemperatur anzupassen.

Allgemeine Ratschläge

Ein neuer Akkumulator sollte für die ersten drei Ladevorgänge bis zur Gänze leer gefahren werden, danach nicht mehr. Wer später seinen Akku komplett leer fährt, schadet ihm eher. Dagegen hilft es, wenn man seinen Stromspeicher zwischendurch immer wieder an das Ladegerät hängt. Auch nach einem kurzen Einsatz kann man den Akku bedenkenlos laden.

Weiter Informationen zu Akkus finden Sie im Artikel “Akkus: Das muss man über die Stromquelle der Elektroräder wissen.”

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