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ADFC kritisiert Ramsauers Androhung der Helmpflicht für Radfahrer

Nach Meinung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) schüre eine Helmpflicht und andere Kampagnen die Ängste vor den Gefahren des Radfahrens und baue unnötige Hemmnisse auf. So habe der Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) das Thema nun wieder unnötigerweise auf die Tagesordnung gebracht, obwohl das Bundesverkehrsministerium als auch der Bundestag die Forderung nach einer gesetzlichen Helmpflicht mehrfach zurückgewiesen haben.

Bezüglich der neu entfachten Debatte geht Horst Hahn-Klöckner, Bundesgeschäftsführer des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs, den Bundesverkehrsminister direkt an: “Der Minister kennt Radfahren offensichtlich nicht aus eigenem Erleben, denn sonst würde er solche Forderungen nicht stellen.” Wer die Sicherheit für alle Radfahrer nachhaltig erhöhen will, müsse deshalb für mehr und nicht für weniger Radverkehr sorgen, so Hahn-Klöckner.

Deshalb fordert der ADFC, dass Ramsauer die angekündigte Kürzung der Bundesmittel für den Radverkehr für 2012 von 80 auf 60 Millionen wieder zurücknehmen muss. Außerdem soll die Einführung von technischen Sicherheitssystemen wie Abbiegeassistenten für Lkw, Außen-Airbags und Türöffnungs-Warnern gefördert werden. Um der Forderung Bachdruck zu verleihen, hat der ADFC die Kampagne “Überlebenstechnik” gestartet.

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