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Elektromobilität noch vielen zu teuer

Mit dem Pedelec zur Arbeit

Knapp 50 Prozent der Arbeitnehmer könnten im Rhein-Main-Gebiet mit dem Pedelec zur Arbeit fahren (Bild: ADFC/Julia Baier)

Laut einer sozialwissenschaftlichen Begleitforschung zur Elektromobilität in der Rhein-Main-Region könnten 89 Prozent der für die Studie befragten Person den täglichen Weg zur Arbeit mit einem Elektrofahrzeug zurücklegen. Allerdings wäre nur ein Sechstel der Teilnehmer bereit, die höheren Kosten beim Kauf eines Elektrofahrzeugs auf sich zu nehmen.

Zudem zeigt das Forschungsprojekt der Fachgruppe Verkehrsplanung und Öffentlicher Verkehr der Fachhochschule Frankfurt am Main, dass viele der Befragten mit einem Fahrrad zur Arbeit fahren könnten, weil sie weniger als fünf Kilometer zum Arbeitsort zurückzulegen haben. Bei Distanzen von 10 Kilometern zeigt sich, dass sogar knapp die Hälfte der Teilnehmer mit einem Pedelec zur Arbeit fahren könnte.

Die Reichweite der meisten Akkus wäre für diese Strecken unkritisch, da aktuelle Pedelecs in der Regel 40 bis 50 km weit kommen. Obwohl die Reichweite je nach Gewicht, Unterstützungs- und Wirkungsgrad des Antriebs, Gegenwind, Steigungen und Temperatur schwankt. Ob der Umstieg auf ein Pedelec nur aus Kostengründen nicht gewagt wird oder auch aus Bequemlichkeit, darüber gibt die Umfrage keine Auskunft.

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