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ADFC: “Die Bundesregierung muss den Trend zum Fahrrad fördern.”

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club will, dass die Bundesregierung mehr das Elektrofahrrad fördert statt des Elektroautos. Der Verein hält eine nachhaltige Mobilität nur mit dem Fahrrad beziehungsweise Elektrorad für möglich.

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) zeigt in einem Gutachten verschiedene Wege für den Aufbau eines nachhaltigen und klimafreundlichen Verkehrs- und Mobilitätssystems auf. Demnach ist der Markt für Elektroautos gegenwärtig noch sehr klein, so der Beirat. Damit bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf den Straßen fahren, stellt die Bundesregierung laut Gutachten seit 2005 und noch bis 2013 insgesamt 700 Millionen Euro zur Verfügung. Das ist dem ADFC zuwider.

“Elektroautos lösen die Platz- und Parkprobleme in den Innenstädten nicht, das Fahrrad schon. Vergleicht man den Absatz von Elektrofahrrädern und Elektroautos, ist völlig unverständlich, warum die Bundesregierung auf das Auto setzt, während sich die Bundesbürger bei der Elektromobilität für das Fahrrad entscheiden”, sagt der ADFC-Bundesvorsitzende Ulrich Syberg. Laut Gutachten gibt es in Deutschland 1.588 Elektroautos. Nach Prognosen der Fahrradindustrie sollen zu den rund 530.000 Pedelecs und E-Bikes bis Ende 2011 weitere 300.000 hinzukommen. Syberg: “Die Bundesregierung muss den Trend zum Fahrrad fördern. Eine nachhaltige Mobilität gibt es nur mit dem Fahrrad.”

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