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Belgischen Postboten fliegen ihre E-Bikes um die Ohren

Der Belgische Postzustelldienst Bpost hat seine ganze E-Bike-Flotte wegen sich überhitzender Akkus zurückgerufen. Wie die Belgische Zeitung De Morgen berichtet, gab es unter den Zustellern heftigen Unmut, da es letzte Woche bei einem ihrer Kollegen zu einer Rauchentwicklung beim E-Bike kam. Deswegen habe der Zusteller den Akku abgeklemmt und daraufhin explodierte dieser. Ob der betroffene Zusteller dabei verletzt wurde ist nicht bekannt.

Das war aber nicht der erste Unfall mit einem Elektrofahrrad. Im Oktober brach ein Feuer in einer Filiale in Aarschot aus. Brandursache war ein Pedelec-Akku. Der Pressesprecher von Bpost bestätigte beide Unfälle. “Die Akkus sind der Grund für die Probleme und deshalb werden die E-Bikes zurückgerufen, obwohl die Räder gut funktionieren”, so der Sprecher. Bpost hat eine Flotte von 1.500 E-Bikes und alle Akkus werden jetzt entfernt und zum Lieferanten zum Prüfen zurückgeschickt. Weitere 500 Elektrofahrräder, die demnächst ausgeliefert werden sollten, werden ebenso geprüft.

Auf Nachfrage der Zeitung wollte der Pressesprecher nicht bekannt geben, wer der Lieferant der E-Bikes war. Dazu seien die Geschäftsbeziehungen zu gut und man habe sich darauf geeinigt, dass die Probleme innerhalb von zwei Monaten gelöst seien. In der Zwischenzeit müssen die Postboten mit herkömmlichen Fahrrädern, Motorrädern oder Mofas auskommen. Zum Glück wurden diese gelagert und standen noch bereit.

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