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China lässt Blei-Akku-Fabriken schließen

Mit einer angeordneten Maßnahme hat Chinas Regierung fast 90 Prozent aller Blei-Akku-Fabriken schließen lassen, wie Bloomberg berichtet. Die Gründe dafür seien der Versuch die Umweltverschmutzung durch Blei einzudämmen, fallende Verkäufe von Blei-Akkus und der Metallpreis, so ein Sprecher der Industrie.

China ist weltweit der größte Exporteur von Blei-Akkus für Elektrofahrräder und Hybrid-Fahrzeuge. Von den 1.744 Blei-Akku-Fabriken sind laut Cao Guoqing, stellvertretender Generalsekretär von Chinas Batterie-Verband, nur noch 229 in Betrieb.

Letztes Jahr hat China Blei-Akkus mit einer Gesamtleistung von 160,2 Millionen Kilovoltampere (kVA) produziert. Dabei wurden 3,13 Millionen Tonnen Blei verwendet. Was einen Anteil von 83,5 Prozent an Chinas Bleiverbrauch bedeutet.

Es ist anzunehmen, dass durch die Maßnahme die Preise für Blei-Akkus steigen werden. Ob sich durch die Schließung der Fabriken auch die Preise für Lithium-Ionen-Akkus erhöhen, die in Deutschland vorwiegend für Pedelecs verwendet werden, ist nicht absehbar.

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