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E-Bike-Akkus drahtlos laden: bald keine Zukunftsmusik mehr?

Ladestation der Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH

Eine Herkömmliche E-Bike-Solarladestation der Unternehmens Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH (Bild: Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH).

Nach dem Informationsdienst BikeBiz sollen die Akkus von Elektrofahrrädern in Zukunft ohne Kabel aufgeladen werden können. Die Technologie dafür gibt es und nicht genannte Fahrradhersteller seien schon in Gesprächen mit den Technologieanbietern.

Setzt sich ein Standard durch, kann jeder sein Elektrofahrrad in einer Ladestation parken und bekommt seinen Akku geladen, ohne per Kabel angeschlossen zu sein. Das Unternehmen Qualcomm hat im Mobilfunkbereich schon etliche Patente für ein Akku-Ladesystem. So hat Qualcomm die Technik für eine Handy-Ladematte bei der mehrere Mobiltelefone ohne Kabel gleichzeitig geladen werden können, man muss die Geräte nur auf die Ladematte legen. Der eZone-Lader arbeitet laut Qualcomm nicht mit rein induktiver Kopplung, wie andere kabellose Ladegeräte. Allerdings benötigen die Handys einen Akku mit einem speziellen Chip damit die Technik funktioniert.

Ähnlich wird es bei den Ladestationen für die Elektrofahrräder sein. Die Akkus brauchen bestimmte Chips, damit die Anlage sie identifizieren und steuern kann. So lässt sich zum Beispiel steuern, welcher Akku mehr Ladung bekommt, weil er am leersten ist. Akkus die schon fast voll sind, bekommen dann automatisch weniger Strom.

Die Technik wird kommen

Alle Spekulationen, dass die Entwicklung in diese Richtung geht, dürften spätestens seit Qualcomms Übernahme von HaloIPT bestätigt sein. HaloIPT ist einer von wenigen Anbietern eines drahtlosen Induktions-Ladeverfahrens. Wobei das Unternehmen es geschafft hat Akkus ohne Kabel über eine gewisse Distanz also Luftbrücke zu laden. Das ist besonders wichtig für Elektroautos und lasse sich auch auf Pedelecs adaptieren, so ein Pressesprecher von Halo.

Versuche mit Autos sollen noch Anfang 2012 in London starten. Qualcomm startet mit Unterstützung der Regierung und des Bürgermeisters des Transportbüros von London die Initiative Wireless Electric Vehicle Charging (WEVC). In einem Versuch mit 50 Elektrofahrzeugen soll die drahtlose Ladetechnologie für Elektroautos getestet werden. Wenn das Experiment erfolgreich verläuft werden vermutlich auch drahtlose Ladestationen für Pedelecs nicht mehr lange auf sich warten lassen. Die Vorteile liegen auf der Hand. Es ist wesentlicher unkomplizierter ein Elektrorad ohne Kabel zu laden.

 

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