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Radfahrende Mitarbeiter sparen den Unternehmen kosten

Die in Belgien gestartete Initiative Bike to Work hat ihr 15.000 Mitglied begrüßt. In diesem Zusammenhang betonen die Initiatoren der Kampagne, dass die Mitglieder ihren Arbeitgebern viel Geld sparen. So sollen Arbeitnehmer die mit dem Rad ins Büro fahren, durchschnittlich einen Tag weniger krankgemeldet sein.

In Belgien kostet ein krankgemeldeter Angestellter dem Unternehmen durchschnittlich 264 Euro am Tag. Unter diesen Vorraussetzungen würden die Mitglieder von Bike to Work ihren Arbeitgebern knapp vier Millionen Euro sparen. Nach der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und dem Rationalisierungskuratorium der Deutschen Wirtschaft kostet den Unternehmen in Deutschland durchschnittlich ein Ausfalltag 409 Euro.

Würden Unternehmen das Radfahren mehr unterstützen, könnten sie viel Geld sparen. So sollten Unternehmen über Leasing-Angebote für Pedelecs nachdenken. Damit könnte man Mitarbeiter für das Radfahren begeistern, die sonst wahrscheinlich nicht mit dem Rad in die Arbeit fahren würden.

Auch in Deutschland gibt es eine Rad-Initiative. “Mit dem Rad zur Arbeit” wurde von dem ADFC und AOK ins Leben gerufen und hat 2010 bundesweit 172.000 Radler zum Mitmachen bewegt. Teilnehmer können sich für einen bundeseinheitlichen Aktionszeitraum vom 1. Juni bis 31. August anmelden. Sie sollten in diesem Zeitraum mindestens 20 Tage mit dem Rad zur Arbeit fahren – von zu Hause aus oder kombiniert mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Alle Teilnehmer haben die Chance auf Sachgewinne.

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