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E-Mobilty-Kongress: Vielversprechende Zukunft für Elektrofahrräder

Auf dem zweiten holländischen E-Mobilty-Kongress, der in der Stadt Ede abgehalten wurde, haben die Sprecher Elektrofahrrädern eine rosige Zukunft prognostiziert. Die 250 Teilnehmer, darunter viele Händler, wurden über die neuesten Entwicklungen zu E-Bikes informiert. So berichtete zum Beispiel Etra-Generalsektretärin Annick Roetynck über die neuesten Entwicklungen in Brüssel, wo ein bedeutender Schritt bezüglich den technischen Vorschriften für E-Bikes gemacht wurde. Pedelecs dürfen höchstwahrscheinlich bald auch 500-Watt-Motoren haben, wenn sie nicht schneller als 25 km/h fahren.

Als weitere Rednerin präsentierte Anneke Smeulders vom Marktforschungsinstitut GFK einige Zahlen. So sei der Absatz von Fahrrädern in den Niederlanden von Januar bis Oktober 2011 um 3,4 Prozent zurückgegangen. Der Umsatz sei in allen Radbereichen (Moutain Bike, City Bike, Rennrad etc.) zurückgegangen, außer bei den Elektrofahrrädern. Dort sei er um 3 Prozent gewachsen. Damit mache der Anteil der Elektroräder am Gesamtumsatz mittlerweile 39 Prozent aus. Zukünftig erwarte man sogar, dass Elektroräder mehr Marktanteile haben werden als City-Räder.

Unternehmensberater Han Goes hat zum Abschluss seine Vision für den Zweiradmarkt präsentiert. So sagte er einen starken Rückgang von konventionellen Fahrrädern und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor voraus, der aber mit Elektrofahrrädern kompensiert werde. Außerdem ist Goes davon überzeugt, dass Elektrofahrräder die bei Bedarf bis zu 45 km/h schnell fahren können und sehr leichte Elektroroller starke Zuwächse verzeichnen werden.

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