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Fahrradclub will Radschnellwege für Deutschland

Der ADFC berichtet von einem Fachdialog in Hannover, bei dem die Städte Hannover, Braunschweig, Göttingen, Wolfsburg zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion bezüglich ihrer Machbarkeitsstudie von Radschnellwegen eingeladen haben. Das Fazit des Vereins von der Veranstaltung lautet: Radschnellwege haben großes Potenzial.

Wilhelm Hörmann, ADFC-Verkehrsreferent, ist überzeugt, dass “Radschnellwege Autofahrern den Umstieg auf das Fahrrad erleichtern, weil sie auf ihnen zügig vorankommen.” So seien sie für den Alltagsverkehr wichtig und ließen sich von Pedelecs, Transporträdern oder Fahrrädern mit Anhängern gleichermaßen nutzen.

In Kopenhagen und in London gibt es schon Radschnellwege und weitere sind geplant. In der dänischen Hauptstadt haben die Stadtplaner 26 Routen identifiziert, die zwischen Wohn- und Arbeits- sowie Ausbildungsstätten verlaufen. Sie sollen schnell ausgebaut werden.

In London werden die ersten fertigen Schnellwege für Radfahrer gut genutzt. Gründe dafür seien unter anderem die sichere Fahrbahn und Querungsmöglichkeiten. Aber auch Abstellanlagen und Marketingkampagnen gehören zum Erfolg des Konzepts. Zukünftig sollen zwölf sternförmig angelegte Schnellwege ins Zentrum der Stadt führen.

Damit sich Radschnellwege auch in Deutschland durchsetzen, fordert der ADFC eine klare Kommunikationsstrategie. Das Credo soll folgendermaßen lauten: Radschnellwege dienen dazu, den Radverkehr zu fördern und helfen dabei, Kfz-Fahrten auf das Fahrrad zu verlagern.

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