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In Holland wurden 2011 im Vergleich zum Vorjahr neun Prozent mehr Elektrofahrräder verkauft

Der Fahrradkauf wird wegen des großen Angebots immer schwieriger (Bild: ADFC/Jens Lehmkühler).

Laut einer Studie der niederländischen Handelsorganisationen RAI und Bovag, die auf einer GFK-Umfrage basiert, wurden im letzten Jahr in Holland neun Prozent mehr E-Bikes verkauft. Waren es in 2010 noch 166.000 Elektrofahrräder, so haben die Händler 2011 insgesamt 181.000 E-Bikes an den Mann beziehungsweise die Frau gebracht. Besonders bemerkenswert ist dies, da die Zahl der verkauften Fahrräder insgesamt um 1,4 Prozent zurückgegangen ist.

Somit erreichen Elektrofahrräder in den Niederlanden einen Marktanteil von 15,1 Prozent. Mehr als die Hälfte der verkauften Elektrofahrräder waren City-Bikes. Allerdings ist auch hier eine Tendenz erkennbar. Denn die Zahl der verkauften City-Räder ging um 2,7 Prozent zurück.

Insgesamt wurden 2010 in Holland 1,215 Millionen Fahrräder verkauft. 2011 waren es mit 1,198 Millionen etwas weniger. Durch den höheren durchschnittlichen Preis pro Fahrrad sank der Umsatz aber weniger stark als die Zahl der verkauften Fahrräder. Er ging um 0,6 Prozent zurück.

Interessant ist auch, dass die Zahl der Fahrräder, die über das Internet verkauft wurden, stark zurückgegangen ist. Von 129.000 im Jahr 2010 sankt der Absatz auf 93.000 in 2011. So sind knapp 28 Prozent weniger Fahrräder per Internet veräußert worden. Scheinbar legen die Kunden wieder mehr Wert auf eine kompetente Beratung vom Fachhändler. Was sich besonders für den Kauf eines Pedelecs empfiehlt. Ohne Beratung und Probefahrt sollte man kein Elektrofahrrad kaufen.

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